🪨 Gesteinskreislauf
Interaktives Gesteinskreislauf-Diagramm: Beobachten Sie, wie Material durch Verwitterung, Versenkung, Aufschmelzung und Eruption zwischen Magma, magmatischem, sedimentärem und metamorphem Gestein fließt.
Über diese Simulation
Diese Simulation animiert Partikel, die durch die sechs gesteinsbildenden Prozesse fließen, die Magma, magmatisches, sedimentäres und metamorphes Gestein zu einem durchgehenden Kreislauf verbinden. Statt eines statischen Lehrbuchdiagramms bewegen sich hunderte Partikel physisch entlang beschrifteter Pfade — langsame Abkühlung, Vulkanausbruch, Verwitterung, Versenkung, Metamorphose durch Hitze und Druck sowie teilweise Aufschmelzung — sodass die wirklich mehrdirektionale Natur des Kreislaufs sichtbar wird, statt nur angedeutet zu sein.
🔬 Was es zeigt
Magma teilt sich in zwei magmatische Pfade: langsame Abkühlung im Untergrund erzeugt intrusives Magmagestein, während Vulkanausbruch und schnelle Abkühlung an der Oberfläche extrusives Magmagestein erzeugen. Beide verwittern und erodieren zu losen Sedimenten, die versenkt, verdichtet und zu Sedimentgestein verkittet werden. Tiefe Versenkung unter Hitze und Druck verwandelt entweder magmatisches oder sedimentäres Gestein in metamorphes Gestein, und metamorphes Gestein kann selbst wieder zu Magma schmelzen — womit sich der Kreis schließt, obwohl der Kreislauf an mehreren Stellen auch Abkürzungen nehmen kann, etwa wenn Sedimentgestein direkt wieder zu Sedimenten erodiert oder direkt in Magma subduziert.
🎮 Bedienung
Beobachten Sie den automatischen Partikelfluss oder klicken Sie auf einen beliebigen Knoten (Magma, intrusives/extrusives Magmagestein, Sedimente, Sedimentgestein, metamorphes Gestein), um dessen Infobox mit Zusammensetzung und Entstehungsdetails zu sehen. Passen Sie die Animationsgeschwindigkeit an, um den Partikelfluss zu verlangsamen oder zu beschleunigen, und nutzen Sie Pause/Zurücksetzen, um den Kreislauf einzufrieren oder von vorn zu beginnen. Live-Statistiken erfassen Gesamtpartikel, aktive Flüsse, Eruptionen und abgeschlossene vollständige Kreisläufe.
💡 Wussten Sie schon?
Der Gesteinskreislauf hat keinen festen Startpunkt und keine vorgeschriebene Reihenfolge — ein Sedimentgestein kann subduzieren und direkt zu Magma schmelzen, ohne je metamorph zu werden, und ein metamorphes Gestein kann gehoben und direkt wieder zu Sedimenten erodiert werden, ohne zuvor zu schmelzen. Es ist ein Netzwerk möglicher Umwandlungen, kein einzelner Kreislauf.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen intrusivem und extrusivem Magmagestein?
Beide entstehen aus abkühlendem Magma, aber intrusives Magmagestein kühlt langsam tief unter der Erde ab, wodurch Kristalle Zeit haben, groß zu werden (wie Granit). Extrusives Magmagestein tritt als Lava aus und kühlt schnell an der Oberfläche ab, wodurch kleine oder keine sichtbaren Kristalle entstehen (wie Basalt), da für das Kristallwachstum weit weniger Zeit bleibt.
Wie wird aus Sediment Sedimentgestein?
Lose Partikel aus Verwitterung und Erosion werden durch Wasser, Wind oder Eis transportiert und in Schichten abgelagert. Mit der Zeit verdichtet das Gewicht darüberliegender Schichten diese Partikel, und mineralreiches Wasser verkittet sie miteinander — der kombinierte Prozess aus Versenkung, Verdichtung und Zementierung, der loses Sediment in festes Sedimentgestein verwandelt.
Was löst Metamorphose aus?
Metamorphose tritt auf, wenn bestehendes Gestein — magmatisch oder sedimentär — Hitze und Druck deutlich unterhalb seines Schmelzpunkts ausgesetzt wird, meist durch tiefe Versenkung oder tektonische Aktivität. Dies ordnet die Mineralstruktur und Textur des Gesteins um, ohne es vollständig zu schmelzen, und erzeugt metamorphes Gestein wie Marmor (aus Kalkstein) oder Schiefer (aus Tonstein).
Kann metamorphes Gestein die Umwandlung in Magma überspringen?
Ja — die Simulation zeigt, dass metamorphes Gestein auch gehoben und direkt wieder zu losen Sedimenten erodiert werden kann, wodurch es an einer früheren Stufe wieder in den Kreislauf eintritt, ohne je zu schmelzen. Das Schmelzen zu Magma ist nur einer von mehreren möglichen nächsten Schritten für metamorphes Gestein.
Warum wird der Gesteinskreislauf als „Kreislauf" bezeichnet, wenn er Schritte überspringen kann?
Der Name spiegelt wider, dass Material im Laufe geologischer Zeiträume kontinuierlich zwischen den drei groben Gesteinskategorien recycelt wird, nicht dass jedes Gestein jede Stufe in fester Reihenfolge durchlaufen muss. Jeder Gesteinstyp kann sich im Prinzip bei der richtigen Abfolge geologischer Prozesse irgendwann in jeden anderen Gesteinstyp verwandeln — genau deshalb enthält die Simulation mehrere Abkürzungspfade statt eines einzigen geschlossenen Kreislaufs.
Verfolgen Sie ein einzelnes Gestein, während Hitze, Druck, Verwitterung und Aufschmelzung es von magmatisch zu sedimentär zu metamorph und wieder zurück verwandeln.
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