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🎮 Spieltheorie — Gefangenendilemma & Evolutionäre Strategien

Interaktive evolutionäre Spieltheorie-Simulation: Agenten spielen das Gefangenendilemma auf einem Gitter. Beobachten Sie, wie Kooperation entsteht, wie Tit-for-Tat Defektoren verdrängt, und welche Strategien überleben. Auszahlungen, Rauschen und Strategiemischung einstellbar.

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Über diese Simulation

Diese Simulation lässt Agenten auf einem Gitter wiederholt das Gefangenendilemma gegeneinander spielen. Jeder Agent verfolgt eine Strategie (z. B. immer kooperieren, immer defektieren oder Tit-for-Tat), und erfolgreiche Strategien verbreiten sich, während schlechtere aussterben — ein einfaches Modell evolutionärer Dynamik.

🔬 Was gezeigt wird

Agenten auf einem Gitter spielen wiederholt gegen ihre Nachbarn das Gefangenendilemma. Nach jeder Runde übernehmen schlechter abschneidende Agenten die Strategie ihres erfolgreichsten Nachbarn — so breiten sich erfolgreiche Strategien räumlich aus.

🎮 Bedienung

Regler stellen Gitterngröße und die Auszahlungsmatrix ein. Play startet die kontinuierliche Simulation, Step führt eine einzelne Runde aus, und Reset setzt das Gitter auf eine zufällige Strategieverteilung zurück.

💡 Wussten Sie schon?

Tit-for-Tat — kooperiere zuerst, dann kopiere die letzte Aktion des Gegners — gewann wiederholt Robert Axelrods berühmte Turniere zum iterierten Gefangenendilemma, trotz seiner Einfachheit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Gefangenendilemma?

Es ist ein klassisches Spiel, bei dem zwei Spieler unabhängig entscheiden, ob sie kooperieren oder defektieren. Gegenseitige Kooperation bringt beiden ein gutes Ergebnis, aber jeder Einzelne hat einen Anreiz zu defektieren — was bei beidseitiger Defektion zum schlechtesten gemeinsamen Ergebnis führt.

Wie entsteht Kooperation in dieser Simulation?

Da Agenten die Strategie ihres erfolgreichsten Nachbarn übernehmen, können sich Cluster kooperierender Agenten gegenseitig stützen und Defektoren an ihren Rändern übertreffen, wodurch Kooperation sich räumlich ausbreiten kann.

Was ist Tit-for-Tat, und warum funktioniert es so gut?

Tit-for-Tat beginnt mit Kooperation und kopiert danach einfach die letzte Aktion des Gegners. Es ist nachsichtig, aber nicht ausnutzbar, was es im wiederholten Spiel gegen viele andere Strategien erfolgreich macht.

Was bewirkt Rauschen in der Simulation?

Rauschen führt gelegentliche zufällige Fehler bei der Aktionswahl ein, was reale Unvollkommenheiten in der Kommunikation oder Ausführung simuliert und zeigen kann, wie robust verschiedene Strategien gegenüber Fehlern sind.

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