StartseiteWahrscheinlichkeit & StatistikMonte Carlo π

Monte Carlo π

Schätzen Sie den Wert von π, indem Sie zufällige Pfeile auf ein Quadrat werfen. Beobachten Sie, wie der Anteil der Treffer innerhalb des eingeschriebenen Kreises gegen π/4 konvergiert — eine klassische Monte-Carlo-Methode.

Wahrscheinlichkeit & Statistik3DEinfach60 FPS
monte-carlo ↗ Eigenständig öffnen

Über diese Simulation

Diese Simulation schätzt π mit der klassischen Monte-Carlo-Pfeilwurf-Methode. Zufallspunkte werden gleichmäßig über ein Quadrat verstreut, das sich von [-1, 1] auf beiden Achsen erstreckt, und jeder Punkt wird gegen den Einheitskreis mit der Bedingung x² + y² ≤ 1 geprüft. Da die Fläche des Kreises π und die Fläche des Quadrats 4 beträgt, nähert sich der Anteil der Punkte innerhalb des Kreises π/4 an, sodass π als 4 × (innen ÷ gesamt) zurückgewonnen wird. Es ist eine anschauliche Demonstration, wie Zufallsstichproben eine deterministische Konstante berechnen können.

🔬 Was gezeigt wird

Punkte (grün innerhalb des Kreises, rot außerhalb) sammeln sich auf der Leinwand, während die laufende Schätzung 4 × innen/gesamt auf sechs Dezimalstellen angezeigt wird. Ein Live-Konvergenzdiagramm stellt die Schätzung dem wahren Wert von π gegenüber, der absolute Fehler wird angezeigt, und die theoretische Ein-Sigma-Streuung √(π(4−π)/N) zeigt, wie die Unsicherheit abnimmt, je mehr Pfeile geworfen werden.

🎮 Bedienung

Die Simulation läuft automatisch. Der Regler „Pfeile / Bild“ (1 bis 500) legt fest, wie viele Zufallspunkte in jedem Animationsbild hinzugefügt werden, und steuert damit die Stichprobenrate. Der Button „Zurücksetzen“ löscht alle Punkte und Statistiken, um einen neuen Durchlauf zu starten. Beobachten Sie, wie sich die π-Schätzung, die Gesamtzahl der Pfeile, die Anzahl innerhalb, der Fehler und das Konvergenzband in Echtzeit aktualisieren.

💡 Wussten Sie schon?

Monte-Carlo-Methoden sind nach dem Casino Monte Carlo benannt und wurden von Stanislaw Ulam und John von Neumann in den 1940er-Jahren im Rahmen der Arbeit an Kernwaffen entwickelt. Dieselbe Idee der Zufallsstichprobe treibt heute alles an, von der Finanzrisikomodellierung über die Teilchenphysik bis zur Computergrafik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Monte-Carlo-Methode zur Schätzung von π?

Sie schätzt π, indem zufällige Punkte auf ein Quadrat geworfen werden, das einen eingeschriebenen Kreis enthält. Da ein Punkt genau dann innerhalb des Kreises liegt, wenn x² + y² ≤ 1, nähert sich der Anteil der Punkte innerhalb dem Verhältnis der Flächen an, das π/4 entspricht. Multipliziert man diesen Anteil mit 4, erhält man eine Näherung von π, die sich mit wachsender Anzahl der Würfe verbessert.

Warum entspricht die Schätzung 4 mal innen geteilt durch gesamt?

Das Quadrat erstreckt sich von [-1, 1] auf jeder Achse und hat damit eine Fläche von 4, während der eingeschriebene Einheitskreis eine Fläche von π hat. Bei gleichverteilten Zufallspunkten beträgt die Wahrscheinlichkeit, innerhalb des Kreises zu landen, daher π/4. Umgestellt ergibt sich π = 4 × (innen ÷ gesamt), genau die Formel, die die Simulation in jedem Bild auswertet.

Was steuert der Regler „Pfeile pro Bild“?

Er legt fest, wie viele Zufallspunkte in jedem Animationsbild erzeugt werden, von 1 bis zu 500. Ein höherer Wert wirft schneller Pfeile, sodass die Gesamtzahl und die Genauigkeit der Schätzung schneller wachsen, während ein niedrigerer Wert es erlaubt, den Stichprobenprozess Punkt für Punkt zu beobachten.

Wie genau ist das Ergebnis und wie schnell konvergiert es?

Der Fehler einer Monte-Carlo-Schätzung schrumpft ungefähr wie 1/√N, sodass man etwa viermal so viele Pfeile braucht, um ihn zu halbieren. Die Simulation zeigt dies direkt durch das Konvergenzband ±√(π(4−π)/N), was bedeutet, dass das Erreichen mehrerer korrekter Dezimalstellen Millionen von Stichproben erfordern kann. Sie ist genau, aber langsam im Vergleich zu analytischen Formeln für π.

Ist das Werfen zufälliger Pfeile tatsächlich eine gute Methode, um π zu berechnen?

Als praktische Methode für hochpräzises π ist sie ineffizient, da die langsame 1/√N-Konvergenz dedizierte Reihen weit schneller macht. Ihr eigentlicher Wert ist konzeptuell: sie demonstriert das Gesetz der großen Zahlen und die Stärke der Monte-Carlo-Integration, einer Technik, die bei hochdimensionalen Problemen glänzt, bei denen klassische numerische Methoden unpraktikabel werden.

⚙ Unter der Haube

Schätzen Sie π, indem Sie zufällige Pfeile auf ein Einheitsquadrat mit eingeschriebenem Kreis werfen. Das Verhältnis konvergiert gegen π/4 — eine klassische Monte-Carlo-Demonstration mit Live-Konvergenzdiagramm.

Canvas 2DMonte CarloZufallsstichprobePi-SchätzungKonvergenzWahrscheinlichkeit

3D · Three.js-/WebGL-Renderer · Ziel 60 FPS · läuft vollständig clientseitig, keine Installation nötig

Was haben Sie gefunden?

Schritte zur Reproduktion hinzufügen (optional)