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🦊 Fuchs & Kaninchen

Eine Live-Lotka-Volterra-Räuber-Beute-Simulation. Kaninchen grasen und vermehren sich; Füchse jagen und verhungern. Beobachten Sie, wie das Populationsdiagramm oszilliert!

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ZIEHEN · SCROLLEN · KLICKEN — direkt im Simulationsfenster steuern.

Über diese Simulation

Dies ist ein agentenbasiertes Räuber-Beute-Ökosystem, das das klassische Lotka-Volterra-Modell zum Leben erweckt. Jedes Kaninchen und jeder Fuchs ist ein einzelner Agent, der einfachen Regeln folgt: Kaninchen hüpfen umher, verlieren mit der Zeit Energie und vermehren sich periodisch; Füchse jagen das nächste Kaninchen, gewinnen Energie, wenn sie eines fangen, vermehren sich bei guter Ernährung und verhungern, wenn ihre Energie ausgeht.

🔬 Was gezeigt wird

Ein Live-Diagramm zeichnet beide Populationen über die Zeit auf, sodass Sie die Boom-und-Bust-Zyklen entstehen sehen können, und Regler lassen Sie die Startanzahl jeder Art einstellen.

🎮 Bedienung

Nutzen Sie die Regler, um die Startanzahl von Kaninchen und Füchsen festzulegen, drücken Sie Neustart, um einen neuen Durchlauf zu beginnen, oder Balance, um eine stabile Startmischung zu laden.

💡 Wussten Sie schon?

Das berühmteste reale Beispiel ist der kanadische Luchs und der Schneeschuhhase, deren rund 9-10-jährige Zyklen in den Pelzhandelsaufzeichnungen der Hudson's Bay Company seit den 1800er Jahren dokumentiert sind.

Häufig gestellte Fragen

Was demonstriert die Fuchs-&-Kaninchen-Simulation?

Sie demonstriert Räuber-Beute-Populationsdynamik: Kaninchen grasen und vermehren sich, während Füchse sie jagen und verhungern, wenn Beute knapp ist. Die beiden Populationen steigen und fallen in wiederkehrenden Zyklen, eine lebendige Version des Lotka-Volterra-Modells.

Was sind die Lotka-Volterra-Gleichungen?

Es handelt sich um ein Paar Differentialgleichungen aus den 1920er Jahren, die beschreiben, wie Räuber- und Beutepopulationen interagieren. Beute wächst ungestört, wird aber von Räubern gefressen, während Räuber durch das Fressen von Beute wachsen, aber ohne sie aussterben, was oszillierende Zyklen erzeugt.

Warum steigen und fallen die Populationen in Zyklen?

Wenn Kaninchen reichlich vorhanden sind, haben Füchse reichlich Nahrung und vermehren sich. Zu viele Füchse überfressen die Kaninchen, sodass die Beute einbricht; die Füchse verhungern dann und nehmen ab, was den Kaninchen erlaubt, sich zu erholen — und der Zyklus beginnt von vorn.

Warum hinkt die Fuchspopulation den Kaninchen hinterher?

Räuber können erst wachsen, nachdem ihre Nahrungsquelle gewachsen ist, und sie nehmen erst ab, nachdem die Beute bereits eingebrochen ist. Diese Verzögerung bedeutet, dass der Fuchs-Höchststand immer dem Kaninchen-Höchststand nachfolgt, ein Kennzeichen von Räuber-Beute-Zyklen.

Wie steuere ich die Simulation?

Nutzen Sie die Regler, um die Startanzahl von Kaninchen und Füchsen festzulegen, drücken Sie Neustart, um einen neuen Durchlauf mit diesen Werten zu beginnen, oder drücken Sie Balance, um eine stabile Startmischung zu laden, die tendenziell klare, anhaltende Zyklen erzeugt.

Ist dies ein agentenbasiertes Modell oder eine Gleichung?

Es ist agentenbasiert: Statt die Gleichungen direkt zu lösen, wird jedes Tier einzeln mit Regeln für Bewegung, Fressen, Fortpflanzung und Sterben simuliert. Die vertrauten Lotka-Volterra-Zyklen entstehen natürlich aus diesen individuellen Verhaltensweisen.

Was passiert, wenn ich mit zu vielen Füchsen beginne?

Bei zu vielen Räubern und wenig Beute fressen die Füchse schnell alle Kaninchen und verhungern dann, wodurch oft das gesamte Ökosystem zusammenbricht. Ausgewogene Startzahlen sind für anhaltende Oszillation statt Aussterben nötig.

Gibt es ein reales Beispiel für diese Zyklen?

Ja — der kanadische Luchs und der Schneeschuhhase. Pelzhandelsaufzeichnungen der Hudson's Bay Company zeigen, dass ihre Populationen über ein Jahrhundert lang gemeinsam in einem Zyklus von etwa 9-10 Jahren oszillierten.

Verhalten sich echte Ökosysteme genau so?

Nicht exakt. Echte Populationen werden auch durch Nahrungsangebot, Krankheit, Wetter, Lebensraum und mehrere Arten begrenzt, sodass das reine Zweiarten-Modell eine Vereinfachung ist — aber es erfasst das wesentliche Zyklusverhalten bemerkenswert gut.

Was zeigt das Diagramm?

Das Diagramm zeichnet die Anzahl der Kaninchen und Füchse über die jüngste Zeit auf, mit separaten farbigen Linien für jede Art. Es macht die oszillierenden Boom-und-Bust-Zyklen auf einen Blick sichtbar, während die Simulation läuft.

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