💧 Fluiddruck — Pascalsches Gesetz & Hydrostatik
Erkunde hydrostatischen Druck P=rho*g*h, das Pascalsche Gesetz und das Archimedische Prinzip in einer interaktiven Flüssigkeitssäule. Verbinde Gefäße und sieh, wie sich Druck durch Flüssigkeiten überträgt.
Über diese Simulation
Diese Simulation lässt dich hydrostatischen Druck, das Pascalsche Gesetz und Auftrieb in einer interaktiven Flüssigkeitssäule und einer hydraulischen Presse erkunden. Passe Flüssigkeitsdichte, angewandten Druck, Säulenhöhe und Kolbenflächen an oder wähle ein Flüssigkeitspreset (Wasser, Öl, Meerwasser, Quecksilber, Ethanol), um zu sehen, wie sich Druck linear mit der Tiefe aufbaut und sich unvermindert durch das gesamte System überträgt.
🔬 Was es zeigt
Eine Flüssigkeitssäule mit Tiefenmarkierungen zusammen mit einer hydraulischen Presse aus zwei verbundenen Kolben unterschiedlicher Fläche, live berechnet aus P = ρgh und dem Pascalschen Gesetz.
🎮 Bedienung
Ziehe die Regler für Flüssigkeitsdichte, angewandten Druck, Säulenhöhe, Kolben-1-Fläche, Kolben-2-Fläche und Eingangskraft, oder wähle eine Flüssigkeitspreset-Schaltfläche (Wasser, Öl, Meerwasser, Quecksilber, Ethanol).
💡 Wusstest du schon?
Da Quecksilber 13,6-mal dichter als Wasser ist, benötigt ein Quecksilberbarometer nur etwa 76 cm, um einer Atmosphäre das Gleichgewicht zu halten, während ein Wasserbarometer über 10 Meter bräuchte.
Häufig gestellte Fragen
Warum steigt der Druck mit der Tiefe in einer Flüssigkeit?
In jeder Tiefe muss die Flüssigkeit das Gewicht der gesamten darüber liegenden Flüssigkeit tragen. Je größer die Tiefe, desto mehr Flüssigkeitsmasse liegt darüber und desto größer die Abwärtskraft pro Flächeneinheit (Druck). Mathematisch muss der Druck dem Gewicht pro Flächeneinheit der Säule darüber entsprechen: P = ρgh.
Wie vervielfacht eine hydraulische Presse die Kraft?
Eine hydraulische Presse hat zwei Kolben, verbunden durch eine eingeschlossene Flüssigkeit. Drückt man mit Kraft F₁ auf den kleinen Kolben (Fläche A₁), entsteht Druck P = F₁/A₁. Das Pascalsche Prinzip überträgt diesen Druck unvermindert auf den großen Kolben (Fläche A₂), der eine Aufwärtskraft F₂ = P·A₂ erfährt.
Was ist Manometerdruck im Vergleich zu absolutem Druck?
Absoluter Druck ist der Gesamtdruck, gemessen relativ zum perfekten Vakuum. Manometerdruck ist der Druck relativ zum lokalen Atmosphärendruck: P_Manometer = P_absolut − P_atm.
Warum üben Flüssigkeiten Druck in alle Richtungen aus, nicht nur nach unten?
Druck in einer Flüssigkeit ist isotrop, weil sich Flüssigkeitsmoleküle in ständiger zufälliger thermischer Bewegung befinden und Oberflächen aus allen Winkeln mit gleichem durchschnittlichem Impuls pro Flächeneinheit treffen.
Wie hängt das Archimedische Prinzip mit Fluiddruck zusammen?
Ein untergetauchtes Objekt erfährt eine nach oben gerichtete Auftriebskraft, die dem Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeit entspricht, weil sich der Boden des Objekts in größerer Tiefe (höherer Druck) befindet als die Oberseite.
Was ändern die Dichte-Voreinstellungen (Wasser, Öl, Meerwasser, Quecksilber, Ethanol) tatsächlich?
Jede Voreinstellung setzt ρ direkt (Wasser 1000, Öl 850, Meerwasser 1025, Quecksilber 13600, Ethanol 789 kg/m3). Da P = P0 + ρgh, multipliziert der Wechsel von Wasser zu Quecksilber den hydrostatischen Term um das 13,6-fache.