Startseite Physik & Mechanik 2D-Kollisionen — Impuls und Energie

🎱 2D-Kollisionen — Impuls und Energie

Simulieren Sie elastische und unelastische 2D-Kugelkollisionen. Passen Sie Massenverhältnis und Restitutionskoeffizient an und beobachten Sie Impuls- und Energieerhaltung in Echtzeit.

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Über diese Simulation

Ein System von Kugeln, die sich in einer begrenzten 2D-Box bewegen und stoßen, nach klassischer Newtonscher Mechanik. Jede Kollision wird impulsbasiert aufgelöst, wobei der Gesamtimpuls erhalten bleibt.

🔬 Was wird gezeigt

Jede Kollision wird über impulsbasierte Physik aufgelöst: Ein berechneter Impuls entlang der Kontaktnormalen aktualisiert die Geschwindigkeiten beider Kugeln unter Erhaltung des Gesamtimpulses. Der Restitutionskoeffizient (e) bestimmt, wie viel kinetische Energie erhalten bleibt, von perfekt elastisch (e=1) bis perfekt unelastisch (e=0).

🎮 Anwendung

Nutzen Sie den Regler „Kugelanzahl“ (2–20), um festzulegen, wie viele Kugeln aktiv sind. Der Regler „Massenverhältnis“ ändert die relative Masse abwechselnder Kugeln. Ziehen Sie den Regler „Restitution (e)“ von 0 (Kugeln bleiben zusammen) bis 1 (perfekt elastisch). Aktivieren Sie „Schwerkraft“ für Aufhäufungsdynamik.

💡 Wussten Sie schon?

Zweidimensionale Kollisionsmechanik liegt einer riesigen Bandbreite realer Anwendungen zugrunde, von Billard und Snooker bis zu Fahrzeug-Crashtests, Molekulardynamik-Simulationen und der Konstruktion von Sportgeräten wie Tennisschlägern und Cricketbällen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Impulserhaltung bei einer 2D-Kollision?

Bei jeder Kollision zwischen isolierten Objekten bleibt der Gesamtimpuls des Systems vor und nach dem Aufprall konstant. In 2D bedeutet dies, dass sowohl die x- als auch die y-Komponente des Gesamtimpulses jeweils unabhängig erhalten bleiben. Dieses Prinzip gilt unabhängig davon, ob die Kollision elastisch oder unelastisch ist, und unabhängig vom Restitutionskoeffizienten.

Wie benutze ich die Simulationssteuerung?

Nutzen Sie den Regler „Kugelanzahl“ (2–20), um festzulegen, wie viele Kugeln aktiv sind. Der Regler „Massenverhältnis“ ändert die relative Masse abwechselnder Kugeln, sodass Sie asymmetrischen Geschwindigkeitsaustausch beobachten können. Ziehen Sie den Regler „Restitution (e)“ von 0 (Kugeln bleiben zusammen) bis 1 (perfekt elastisch). Aktivieren Sie „Schwerkraft“ für Aufhäufungsdynamik. Sie können auch jede Kugel mit Maus oder Finger ziehen, um sie mitten in der Simulation neu zu positionieren.

Was ist der Restitutionskoeffizient und welche Werte sind realistisch?

Der Restitutionskoeffizient (e) ist das Verhältnis der relativen Trenngeschwindigkeit zur relativen Annäherungsgeschwindigkeit entlang der Kontaktnormalen nach einer Kollision. Ein Wert von e=1 bedeutet, dass keine kinetische Energie verloren geht (perfekt elastisch); e=0 bedeutet, dass sich die Objekte nach dem Aufprall zusammen bewegen (perfekt unelastisch). Reale Beispiele: Stahlkugel auf Stahlplatte ~0,9, Gummiball ~0,7, Tennisball auf dem Platz ~0,75, weicher Ton ~0,0.

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