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🪐 Exoplaneten-Klassifikator

Interaktiver Exoplaneten-Klassifikator und Simulation. Passen Sie Masse, Radius und Bahnabstand an, um einen hypothetischen Exoplaneten in ein Masse-Radius-Diagramm einzutragen und als terrestrisch, Supererde, Mini-Neptun, Eisriese oder Gasriese klassifizieren zu lassen.

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Über diese Simulation

Diese Exoplaneten-Klassifikationssimulation berechnet die Rohdichte aus Masse und Radius (Dichte = Masse ÷ Radius³, skaliert auf Erde = 5,51 g/cm³) und wendet Schwellenregeln an, die weitgehend damit übereinstimmen, wie Astronomen reale Entdeckungen in terrestrische Planeten, Supererden, Mini-Neptune, Eisriesen, Gasriesen und heiße Jupiter einordnen. Ihr Planet wird live in einem logarithmischen Masse-Radius-Diagramm neben den ungefähren Zonen jeder Kategorie dargestellt.

🔬 Was gezeigt wird

Zwei Planeten können denselben Radius haben und dennoch völlig verschiedene Welten sein, wenn ihre Massen (und damit Dichten) sich unterscheiden — ein dichter kleiner Planet ist Gestein und Eisen, während ein Planet gleicher Größe mit geringerer Dichte eine tiefe Atmosphäre oder Eisschicht tragen muss.

🎮 Bedienung

Bewegen Sie Masse und Radius über ihren gesamten Bereich (von marsgroßen Gesteinskörpern bis zu Planeten größer als Jupiter) und beobachten Sie, wie sich Klassifikationslabel und Diagramm sofort aktualisieren. Verschieben Sie den Bahnabstand nach innen, um zu sehen, wie sich die Farbe des Planeten erwärmt.

💡 Wussten Sie schon?

Die häufigste vom Kepler-Weltraumteleskop gefundene Exoplanetengröße — zwischen dem 1,5- und 2-fachen des Erdradius — hat in unserem eigenen Sonnensystem kein Gegenstück und liegt in der Lücke zwischen Supererden und Mini-Neptunen, dem sogenannten „Radius-Tal“.

Häufig gestellte Fragen

Wie messen Astronomen tatsächlich Masse und Radius eines Exoplaneten?

Der Radius stammt meist aus der Transitmethode, die misst, wie stark ein Planet das Sternlicht beim Vorbeiziehen abdunkelt; die Masse stammt meist aus der Radialgeschwindigkeitsmethode, die das winzige Wackeln misst, das die Schwerkraft des Planeten in seinem Stern erzeugt. Die Kombination beider ergibt die Dichte und einen Einblick in die Zusammensetzung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Supererde und einem Mini-Neptun?

Beide können ähnliche Radien haben, etwa das 1,5- bis 3,5-fache der Erde, aber eine Supererde ist dicht und felsig wie eine vergrößerte Erde, während ein Mini-Neptun weit weniger dicht ist, weil eine dicke Wasserstoff-Helium- oder Wasserdampfhülle seinen Radius aufbläht, ohne viel Masse hinzuzufügen.

Was macht einen Planeten zu einem „Heißen Jupiter“?

Ein Heißer Jupiter ist ein Gasriese, vergleichbar mit Jupiter an Masse und Größe, der extrem nah um seinen Stern kreist — oft näher als Merkur um die Sonne — und seine Bahn in nur wenigen Tagen vollendet. Ihre Existenz war eine große Überraschung, da Standardmodelle vorhersagten, dass Gasriesen nur weit vom Stern entfernt entstehen sollten.

Warum haben Eisriesen wie Uranus und Neptun weniger Wasserstoff als Jupiter und Saturn?

Eisriesen entstanden mit weniger verfügbarem umgebendem Wasserstoff- und Heliumgas oder bildeten sich später, als das Gas der protoplanetaren Scheibe sich bereits auflöste, wodurch sie relativ mit schwereren „Eisen“ wie Wasser, Ammoniak und Methan angereichert sind.

Wird dieser Klassifikator von echten Wissenschaftlern verwendet?

Die Kategorien spiegeln reale, in der Exoplanetenforschung verwendete wider, aber die genauen Schwellenwerte hier sind zu Lehrzwecken vereinfacht. Reale Klassifikation stützt sich zudem auf detaillierte Innenmodelle, atmosphärische Spektren und Vergleiche mit dem Sonnensystem, nicht allein auf Masse und Radius.

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