💉 Wirkstoffdiffusion — Pharmakokinetik
Verfolgen Sie, wie ein Medikament nach intravenöser oder oraler Gabe zwischen Blutkreislauf und Gewebe diffundiert, mit einem Zwei-Kompartiment-Modell aus Aufnahme, Verteilung und Elimination.
Über diese Simulation
🔬 Was gezeigt wird
Ein Zwei-Kompartiment-Modell beschreibt, wie ein Medikament zwischen zentralem Blutkreislauf und peripherem Gewebe ausgetauscht wird, während es gleichzeitig über Leber und Nieren aus dem Körper eliminiert wird.
🎮 Bedienung
Wählen Sie zwischen intravenöser Bolusgabe und oraler Dosierung, um zu sehen, wie sich die Konzentrationskurve im Blut unterscheidet. Passen Sie Dosis und Eliminationsrate an.
💡 Wussten Sie schon?
Die Halbwertszeit eines Medikaments — die Zeit, bis die Konzentration im Blut auf die Hälfte sinkt — kann zwischen wenigen Minuten und mehreren Wochen liegen, abhängig von Molekülgröße und Stoffwechselweg.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Zwei-Kompartiment-Modell?
Es teilt den Körper in zwei theoretische Räume auf: das zentrale Kompartiment (Blutkreislauf und gut durchblutete Organe) und das periphere Kompartiment (Gewebe mit langsamerem Austausch). Das Medikament verteilt sich zwischen beiden, während es gleichzeitig eliminiert wird.
Was ist der Unterschied zwischen IV-Bolus und oraler Dosierung?
Bei einer intravenösen Bolusgabe gelangt das Medikament sofort und vollständig ins Blut, was zu einem scharfen anfänglichen Konzentrationsspitzenwert führt. Bei oraler Dosierung wird das Medikament zunächst über den Verdauungstrakt aufgenommen, was zu einem langsameren, verzögerten Anstieg der Blutkonzentration führt.
Was bestimmt die Halbwertszeit eines Medikaments?
Die Halbwertszeit hängt vom Verteilungsvolumen und der Eliminationsrate ab, die wiederum von Molekülgröße, Fettlöslichkeit, Leberstoffwechsel und Nierenfunktion beeinflusst werden.
Warum ist das Zwei-Kompartiment-Modell wichtig für die Dosierung?
Es hilft Ärzten vorherzusagen, wie schnell ein Medikament wirksame Konzentrationen erreicht und wie lange es im Körper verbleibt, was die Grundlage für sichere Dosierungsintervalle und -mengen bildet.
Wie hängt die Verteilung mit der Wirkstärke zusammen?
Medikamente, die schnell ins periphere Gewebe verteilt werden, können im Blut schneller an Konzentration verlieren, selbst wenn die Gesamtmenge im Körper noch hoch ist — ein wichtiger Unterschied zwischen Blutkonzentration und Gesamtwirkstoffmenge.