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💰 Zinseszins-Vermögensrechner

Modellieren Sie, wie eine anfängliche Einzahlung plus monatliche Beiträge über die Zeit zu langfristigem Vermögen anwachsen. Passen Sie Rendite und Zeithorizont an, um zu sehen, wie sich eingezahlte Beiträge und Wachstum voneinander abheben.

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Über diese Simulation

Modellieren Sie, wie eine anfängliche Einzahlung plus monatliche Beiträge über die Zeit zu langfristigem Vermögen anwachsen. Passen Sie Rendite und Zeithorizont an, um zu sehen, wie sich eingezahlte Beiträge und Wachstum voneinander abheben.

🔬 Was gezeigt wird

Zwei Kurven: die Summe aller eingezahlten Beiträge (ohne Wachstum) und der tatsächliche Kontostand mit Zinseszins. Die Lücke zwischen beiden zeigt das Wachstum, das nicht selbst eingezahlt wurde, sondern durch Zinseszins entstanden ist.

🎮 Bedienung

Stellen Sie Anfangsinvestition, monatlichen Beitrag, Rendite in % und die Anzahl der Jahre über die Regler ein und beobachten Sie, wie sich Beitrags- und Wachstumslinie im Zeitverlauf auseinanderentwickeln.

💡 Wussten Sie schon?

Die Faustregel „72 geteilt durch die jährliche Rendite in Prozent“ schätzt, wie viele Jahre es dauert, bis sich ein Betrag verdoppelt — bei 6 % Rendite sind das etwa 12 Jahre, bei 9 % etwa 8 Jahre.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der türkisen und der goldenen Linie?

Die türkise Linie ist einfach das Geld, das Sie eingezahlt haben — Ihre Anfangsinvestition plus jeder monatliche Beitrag, ohne jegliches Wachstum. Die goldene Linie ist der tatsächliche Kontostand, der den Zinseszins auf diese Beiträge einschließt. Die schraffierte Lücke dazwischen ist Wachstum, das Sie nicht selbst eingezahlt haben — die Rendite, die der Markt oder die Bank Ihnen dafür gezahlt hat, dass Ihr Geld liegen bleiben und sich verzinsen durfte.

Warum ist monatliche Verzinsung wichtiger als reine jährliche Verzinsung?

Bei monatlicher Verzinsung werden Zinsen zwölfmal im Jahr statt einmal berechnet und gutgeschrieben, sodass jeder Monatszins sofort selbst wieder Zinsen erwirtschaften kann. Über viele Jahre ergibt das bei gleichem Nominalzinssatz einen etwas höheren Endwert als bei jährlicher Verzinsung, weil das verzinste „Kapital“ häufiger wächst.

Wie nutze ich die 72er-Regel mit diesem Simulator?

Teilen Sie 72 durch die jährliche Rendite in Prozent, um abzuschätzen, wie viele Jahre sich ein Betrag verdoppelt — ohne weitere Beiträge. Bei 6 % sind das etwa 12 Jahre, bei 9 % etwa 8 Jahre. Stellen Sie den Jahre-Regler auf diesen Wert, den monatlichen Beitrag auf 0 € und prüfen Sie, ob der Endwert im Statistik-Panel etwa doppelt so hoch ist wie die Anfangsinvestition — ein guter Plausibilitätstest für die zugrunde liegende Formel.

Warum übersteigt das Gesamtwachstum irgendwann die Gesamtbeiträge?

Weil Zinseszins exponentiell verläuft, während Beiträge nur linear anwachsen. Anfangs besteht der Kontostand größtenteils aus eingezahltem Geld. Aber jeder Euro Wachstum beginnt seinerseits, eigenes Wachstum zu erzeugen, sodass die Zinseszinskurve nach genügend Jahren die gerade Beitragslinie überholt — oft deutlich, was genau die sich verbreiternde Lücke zwischen den beiden Linien im Diagramm zeigt.

Gibt dieser Simulator eine Anlageberatung?

Nein. Es handelt sich um ein reines mathematisches Modell des Zinseszinses mit festen Annahmen — konstante jährliche Rendite, keine Gebühren, keine Steuern und keine Marktschwankungen. Reale Investitionen schwanken von Jahr zu Jahr und sind mit Risiken und Kosten verbunden, die dieses vereinfachte Modell nicht abbildet. Nutzen Sie es, um ein Gefühl für Zinseszins zu entwickeln, nicht als Prognose für eine konkrete Anlage.

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