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Interaktiver Elektrolyse-Simulator: Visualisiere die Wasserspaltung in H₂ und O₂, erkunde die Faradayschen Gesetze (m = MIt/nF), passe Spannung, Elektrolytkonzentration und Elektrodenmaterial an. Beobachte die Blasenbildung an Kathode und Anode.

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Über diese Simulation

Diese Simulation modelliert die Elektrolyse von Wasser und anderen Elektrolyten, bei der elektrischer Strom eine ansonsten nicht-spontane chemische Reaktion antreibt und Wasser in Wasserstoff- und Sauerstoffgas an Kathode bzw. Anode spaltet. Die Faradayschen Gesetze verknüpfen die abgeschiedene oder freigesetzte Stoffmenge direkt mit der durchgeflossenen Ladung, während das thermodynamische Zersetzungspotential von 1,23 V zusammen mit Überpotentialen bestimmt, welche tatsächliche Spannung erforderlich ist.

🔬 Was gezeigt wird

Wie Spannung, Elektrolytkonzentration und Elektrodenmaterial die Rate der Gasbildung bestimmen, und wie sich die Faradayschen Gesetze m = MIt/nF nutzen lassen, um die produzierte Stoffmenge vorherzusagen.

🎮 Bedienung

Wähle eine Elektrolyt-Voreinstellung (Wasser, NaCl oder Kupfer), dann ziehe die Regler für angelegte Spannung, Konzentration, Elektrodenfläche und verstrichene Zeit.

💡 Wusstest du schon?

Die thermodynamische Zersetzungsspannung von Wasser beträgt 1,23 V, aber in der Praxis sind wegen Überpotentialen und ohmschen Verlusten 1,8–2,0 V oder mehr nötig.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt das erste Faradaysche Gesetz der Elektrolyse?

Das erste Faradaysche Gesetz besagt, dass die an einer Elektrode abgeschiedene oder freigesetzte Stoffmasse direkt proportional zur durchgeflossenen elektrischen Ladungsmenge ist. Mathematisch m = (Q × M) / (n × F).

Warum benötigt die Wasserelektrolyse mehr als 1,23 V?

Die thermodynamische Zersetzungsspannung von Wasser beträgt 1,23 V, abgeleitet aus der Gibbs-Energie der Reaktion. In der Praxis summieren sich Überpotentiale an beiden Elektroden, ohmsche Verluste im Elektrolyten und Kontaktwiderstände auf 1,8–2,0 V oder mehr.

Was bestimmt, ob eine Substanz an der Kathode reduziert wird?

Die stattfindende Elektrodenreaktion wird durch Standardreduktionspotentiale bestimmt. Spezies mit dem positivsten Reduktionspotential werden bevorzugt reduziert. In einer Salzlösung wird Wasser statt Na+ zu H2 reduziert, da H2O/H2 unter typischen Bedingungen ein höheres Reduktionspotential hat.

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