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Simuliere einen Finanzmarkt mit Fundamentalisten, Trendfolgern und Rauschhändlern. Beobachte, wie Preisblasen und Abstürze aus Agenteninteraktionen entstehen, und erkunde Orderbuchdynamik und Marktvolatilität.

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Über diese Simulation

Dieses Modell bildet die Preisfindung in einem Limit-Orderbuch mit 200 heterogenen Händlern nach. Bei jedem Tick geben Fundamentalisten, Trendfolger und Rauschhändler Kauf- oder Verkaufsaufträge ab, und die resultierende Überschussnachfrage speist eine log-lineare Preisregel, P(t+1) = P(t) × exp(λ·D̃ + σ·ε), wobei D̃ die Nettonachfrage pro Agent und ε aus einer Standardnormalverteilung gezogen wird. Da das Wachstum multiplikativ statt additiv zusammengesetzt wird, kann der Preis nie negativ werden, während dennoch die fettschwänzigen Renditen und die Volatilitätsclusterung entstehen, die an echten Börsen zu beobachten sind.

🔬 Was gezeigt wird

Zwei verknüpfte Diagramme: ein Preischart, das den gehandelten Preis gegen den gestrichelten Fundamentalwert V und einen gleitenden 20-Tick-Durchschnitt aufträgt, plus ein synthetisches Orderbuch-Tiefendiagramm mit Kauf- und Verkaufsvolumen beiderseits des Mittelpreises. Ein Statuspanel meldet das Preis-Wert-Verhältnis, die realisierte Volatilität und das aktuelle Marktregime.

🎮 Bedienung

Ziehe Fundamentalwert V, Fundamentalisten %, Marktwirkung λ, Rauschen σ und Trendempfindlichkeit, um das Verhalten der Agenten neu zu gestalten; die Population von 200 Agenten wird sofort neu aufgebaut. Nutze ⏸ Pause / ▶ Fortsetzen, um die Simulation einzufrieren und den aktuellen Preisverlauf und das Orderbuch zu studieren.

💡 Wusstest du schon?

Die Preisregel ist ein diskreter geometrischer Zufallspfad mit einem nachfragegetriebenen Drift-Term, aus derselben mathematischen Familie, die bei der Black-Scholes-Optionspreisbildung verwendet wird — weshalb allein das Erhöhen von λ sanftes Rauschen in eine außer Kontrolle geratene Blase verwandeln kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie aktualisiert sich der Preis bei jedem Tick?

Jeder Agent gibt einen Kauf- oder Verkaufsauftrag ab, und die Nettoüberschussnachfrage D̃ (Nachfrage geteilt durch 200) wird mit einem Zufallsrauschen ε kombiniert und durch P(t+1) = P(t) × exp(λ·D̃ + σ·ε) geleitet. Die Marktwirkung λ steuert, wie stark Nachfrage den Preis bewegt, während σ die Größe des Zufallsschocks steuert.

Was unterscheidet Fundamentalisten, Trendfolger und Rauschhändler?

Fundamentalisten kaufen, wenn der Preis mehr als 3 % unter dem Fundamentalwert V liegt, und verkaufen, wenn er darüber liegt, und wirken als stabilisierender Anker. Trendfolger kaufen, wenn das 10-Tick-Momentum positiv ist, und verkaufen, wenn es negativ ist, und verstärken Bewegungen zu Blasen oder Abstürzen. Rauschhändler kaufen oder verkaufen bei jedem Tick einfach zufällig.

Wie wird das Marktregime als stabil, Blase oder Absturz klassifiziert?

Das Regime-Abzeichen vergleicht den aktuellen Preis mit dem Fundamentalwert V. Ein Preis-Wert-Verhältnis über 1,2 wird als Blase bezeichnet, unter 0,8 als Absturz, und alles dazwischen gilt als stabil.

Was steuern die Regler für Marktwirkung λ und Rauschen σ?

Die Marktwirkung λ skaliert, wie stark Überschussnachfrage den Preis bei jedem Tick bewegt, sodass ein höheres λ schärfere Ausschläge bei gleichem Orderfluss erzeugt. Das Rauschen σ skaliert die Größe des bei jedem Tick hinzugefügten Zufallsschocks und repräsentiert idiosynkratischen Orderfluss, der nichts mit Fundamentaldaten oder Trends zu tun hat.

Warum wird die Volatilität über ein 20-Tick-Fenster gemessen?

Die realisierte Volatilität wird als Standardabweichung der logarithmischen Renditen über die letzten 20 Ticks berechnet, was ein gleitendes Maß dafür liefert, wie turbulent der jüngste Handel war, ähnlich wie kurzfristige realisierte Volatilität aus echten Intraday-Preisdaten geschätzt wird.

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