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🎵 Erzwungene Resonanz

Treiben Sie einen gedämpften Oszillator mit variabler Frequenz an und beobachten Sie, wie die Amplitude bei Annäherung an die Resonanzfrequenz dramatisch ansteigt. Der Gütefaktor bestimmt, wie scharf die Resonanz ist.

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Über diese Simulation

🔬 Was gezeigt wird

Ein gedämpfter harmonischer Oszillator wird von einer externen periodischen Kraft angetrieben. Nähert sich die Antriebsfrequenz der Eigenfrequenz des Systems, steigt die Schwingungsamplitude stark an — das Phänomen der Resonanz.

🎮 Bedienung

Stellen Sie die Antriebsfrequenz ein und beobachten Sie, wie die Amplitude in der Nähe der Resonanzfrequenz ansteigt. Ändern Sie die Dämpfung, um zu sehen, wie sich der Gütefaktor und die Schärfe der Resonanzkurve verändern.

💡 Wussten Sie schon?

Die Tacoma-Narrows-Brücke stürzte 1940 teilweise wegen windgetriebener Resonanzschwingungen ein — ein berühmtes, wenn auch oft vereinfacht dargestelltes Beispiel für die Gefahren erzwungener Resonanz in Bauwerken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist erzwungene Resonanz?

Erzwungene Resonanz tritt auf, wenn ein System periodisch von außen angetrieben wird und die Antriebsfrequenz sich der Eigenfrequenz des Systems annähert. Die Schwingungsamplitude steigt dann stark an, begrenzt nur durch die Dämpfung.

Was bestimmt, wie scharf die Resonanz ist?

Der Gütefaktor Q, der umgekehrt proportional zur Dämpfung ist, bestimmt die Schärfe der Resonanzkurve. Ein hoher Q-Faktor bedeutet geringe Dämpfung und eine sehr schmale, hohe Resonanzspitze; ein niedriger Q-Faktor ergibt eine breite, flache Kurve.

Warum ist die Amplitude bei Resonanz nicht unendlich?

In jedem realen System begrenzt Dämpfung — durch Reibung, Luftwiderstand oder Materialverluste — die maximale Amplitude. Ohne Dämpfung würde die Amplitude bei exakter Resonanzfrequenz theoretisch unbegrenzt wachsen.

Wie hängt die Phasenverschiebung mit der Antriebsfrequenz zusammen?

Weit unterhalb der Resonanzfrequenz schwingt das System nahezu in Phase mit dem Antrieb. Bei der Resonanzfrequenz beträgt die Phasenverschiebung 90 Grad, und weit oberhalb nähert sie sich 180 Grad an.

Wo tritt erzwungene Resonanz im Alltag auf?

Sie erklärt, warum Musikinstrumente bestimmte Töne verstärken, warum Brücken auf Windlasten reagieren können und warum ein Kind auf einer Schaukel am höchsten schwingt, wenn die Schubfrequenz mit der Eigenfrequenz der Schaukel übereinstimmt.

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