✨ GPGPU-Partikelsystem — über 100.000 Partikel auf der GPU
Erlebe über 100.000 Partikel, die vollständig auf der GPU mittels GLSL-Compute-Shadern simuliert werden. Vergleiche die Leistung von GPU- und CPU-basierten Partikelsystemen in Echtzeit.
Über diese Simulation
Diese Simulation demonstriert GPGPU (General-Purpose Computing on Graphics Processing Units), bei dem Positions- und Geschwindigkeitsberechnungen für über 100.000 Partikel vollständig in GLSL-Shadern auf der Grafikkarte ausgeführt werden, statt auf der CPU. Dadurch bleiben Bildraten auch bei riesigen Partikelmengen flüssig.
🔬 Was sie zeigt
Jedes Partikel wird als Pixel in einer Datentextur gespeichert, und ein Fragment-Shader aktualisiert Position und Geschwindigkeit aller Partikel parallel in einem einzigen Durchlauf, statt sie nacheinander auf der CPU zu berechnen.
🎮 Bedienung
Passe die Partikelanzahl und die Kraftfeldparameter an, um zu sehen, wie die GPU auch bei sehr großen Partikelzahlen eine flüssige Bildrate hält, während eine CPU-Implementierung bei ähnlicher Größenordnung stark einbrechen würde.
💡 Wussten Sie schon?
Moderne Grafikkarten enthalten Tausende einfacher Recheneinheiten, die parallel arbeiten, während eine CPU nur wenige, dafür sehr vielseitige Kerne besitzt — für Aufgaben wie Partikelsimulation, bei denen dieselbe einfache Berechnung millionenfach wiederholt wird, ist die GPU daher um Größenordnungen schneller.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind GPUs für Partikelsimulationen schneller als CPUs?
GPUs enthalten Tausende einfacher Recheneinheiten, die dieselbe Operation parallel auf riesige Datenmengen anwenden können, während eine CPU nur wenige, aber vielseitigere Kerne besitzt. Da jedes Partikel dieselbe einfache Positions- und Geschwindigkeitsaktualisierung durchläuft, eignet sich diese Aufgabe ideal für massive GPU-Parallelisierung.
Wie funktioniert ein Compute-Shader in dieser Simulation?
Partikeldaten wie Position und Geschwindigkeit werden in Texturen kodiert, und ein Fragment-Shader liest die aktuellen Werte, wendet Physikberechnungen wie Kraftfelder und Integration an und schreibt die aktualisierten Werte in eine Ausgabetextur zurück, wobei alle Partikel in einem einzigen parallelen Durchlauf verarbeitet werden.
Was unterscheidet WebGL- von WebGPU-Ansätzen?
WebGL nutzt Fragment-Shader und Texturen als Umweg, um allgemeine Berechnungen auszuführen, da es ursprünglich nur für Grafik-Rendering konzipiert wurde. WebGPU bietet dagegen native Compute-Shader mit direktem Zugriff auf Speicherpuffer, was flexiblere und oft effizientere GPGPU-Berechnungen ohne diesen Texturumweg ermöglicht.