Startseite Raumfahrt & Astronomie Galaxie — 3D-Spiralsimulation

🌌 Galaxie — 3D-Spiralsimulation

80.000 Sterne bilden mittels Instancing eine Spiralgalaxie mit Armen, Nebeln und zentraler Ausbuchtung.

Raumfahrt & Astronomie3DMittel60 FPS
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Über diese Simulation

Diese Visualisierung erzeugt eine Spiralgalaxie aus bis zu 200.000 einzelnen Sternpunkten, in Echtzeit mit WebGL über Three.js gerendert. Jeder Stern wird durch ein prozedurales logarithmisches Spiralmodell platziert: Sein Radius stammt aus einer Potenzgesetz-Verteilung, dann wird er in einen von mehreren Armen versetzt, mit einem Winkel, der mit der Entfernung vom Zentrum wächst.

🔬 Was gezeigt wird

Die Struktur einer Spiralgalaxie wird geometrisch nachgebildet statt durch Integration der Schwerkraft. Sterne verteilen sich entlang von Armen, deren Windung von einem Twist-Faktor bestimmt wird, mit einer dichteren zufälligen zentralen Ausbuchtung, Staubbahnen entlang der Arme und einem optionalen Nebel.

🎮 Bedienung

Ziehen zum Umkreisen der Kamera, Scrollen zum Zoomen. Regler stellen Partikelanzahl (10k–200k), Arme (1–8), Twist, Streuung, Kernball, Radius, Rotationsgeschwindigkeit und Neigung ein. „Neu generieren“ baut die Galaxie mit den aktuellen Werten neu auf.

💡 Wussten Sie schon?

Echte Spiralarme sind keine festen Sternengruppen, sondern Dichtewellen — Bereiche, in denen sich Sterne und Gas vorübergehend stauen, wie ein Verkehrsstau, der sich langsamer bewegt als die durchfahrenden Autos.

Häufig gestellte Fragen

Was zeigt diese Galaxiensimulation eigentlich?

Sie zeigt die visuelle Struktur einer Spiralgalaxie: eine helle zentrale Ausbuchtung, mehrere nachlaufende Spiralarme, umgebende Staubbahnen und einen optionalen Nebel. Bis zu 200.000 Sternpunkte werden nach einer mathematischen Spiralformel positioniert und mit WebGL gerendert.

Wie werden die Sterne in Spiralarme eingeordnet?

Jeder Stern erhält einen Radius aus einer Potenzgesetz-Zufallsziehung und wird dann einem der gewählten Arme zugeordnet. Sein Winkel ist der Basiswinkel des Arms plus der fraktionale Radius mal dem Twist-Wert mal π, plus eine kleine Zufallsstreuung.

Was bewirken die Regler und Schaltflächen?

Partikel legt die Sternanzahl fest (10.000 bis 200.000), Arme wählt 1 bis 8 Spiralarme, Twist steuert deren Windung. Streuung verbreitert die Arme, Kern skaliert die zentrale Ausbuchtung, Radius bestimmt die Scheibenausdehnung.

Ist dies eine physikalisch genaue Schwerkraftsimulation?

Nein. Es handelt sich um ein prozedurales geometrisches Modell, keinen N-Körper-Schwerkraftlöser. Die Sterne werden direkt nach einer Spiralformel platziert und als starre Scheibe rotiert — es gibt keine Kraftberechnung und keine Bahnintegration.

Warum sind Spiralarme in Galaxien so verbreitet?

Die meisten großen Galaxien sind Spiralgalaxien, und die bevorzugte Erklärung ist die Dichtewellentheorie: Spiralmuster sind sich selbst erhaltende Wellen erhöhter Dichte, die Gas komprimieren und Sternentstehung auslösen, während Material durch sie hindurchzieht.

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