Home Mathematik Fraktal-Explorer — Mandelbrot & Julia-Menge

🔍 Fraktal-Explorer — Mandelbrot & Julia

Erkunden Sie die Mandelbrot- und Julia-Mengen in Echtzeit mit weichfärbenden GLSL-Shadern. Verschieben, zoomen und morphen Sie Julia-Parameter interaktiv.

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Über diese Simulation

Die Mandelbrot-Menge ist die Menge komplexer Zahlen c, für die die Iteration z = z² + c, gestartet bei z = 0, für immer beschränkt bleibt, statt ins Unendliche zu streben. Punkte innerhalb der Menge werden hier schwarz gezeichnet, während Punkte außerhalb danach eingefärbt werden, wie schnell sie entkommen.

🔬 Was gezeigt wird

Jedes Pixel wird in eine komplexe Zahl auf der Ebene umgewandelt und in die Schleife z = z² + c eingespeist, wiederholt bis zur gewählten Iterationsgrenze (64 bis 1024). Ein Punkt gilt als entkommen, sobald x² + y² den Wert 256 überschreitet.

🎮 Bedienung

Ziehen Sie zum Verschieben, scrollen Sie zum Zoomen, doppelklicken Sie zum Hineinzoomen, drücken Sie R zum Zurücksetzen. Im Julia-Modus stellen Sie mit den Reglern Re(c) und Im(c) den festen Parameter c ein.

💡 Wussten Sie schon?

Die Ergebnisse sind bei extremen Zoomstufen durch 32-Bit-Gleitkommagenauigkeit begrenzt, wodurch Rundungsfehler das Bild irgendwann verpixeln lassen — die zugrunde liegende mathematische Struktur bleibt jedoch unverändert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Mandelbrot-Menge?

Es ist die Menge komplexer Zahlen c, für die die Iteration z = z² + c, gestartet bei z = 0, für immer beschränkt bleibt, statt ins Unendliche zu streben. Punkte innerhalb der Menge werden hier schwarz gezeichnet, während Punkte außerhalb danach eingefärbt werden, wie schnell sie entkommen. Das Ergebnis ist eine der berühmtesten Formen der fraktalen Geometrie.

Wie berechnet die Simulation das Bild eigentlich?

Jedes Pixel wird in eine komplexe Zahl auf der Ebene umgewandelt und in die Schleife z = z² + c eingespeist, wiederholt bis zur gewählten Iterationsgrenze (64 bis 1024). Ein Punkt gilt als entkommen, sobald x² + y² den Wert 256 überschreitet, und der Shader zeichnet eine geglättete Iterationszahl mittels einer Log-Log-Korrektur auf. Dieser Wert wird durch die gewählte Palette abgebildet, um jedem Pixel seine Farbe zu geben.

Was ist der Unterschied zwischen Mandelbrot- und Julia-Modus?

Beide verwenden dieselbe Formel, säen sie aber unterschiedlich. Im Mandelbrot-Modus ist die Konstante c die Pixelkoordinate und z beginnt bei null. Im Julia-Modus ist c ein einzelner fester Wert, den Sie mit den Reglern Re(c) und Im(c) einstellen, während z von der Pixelkoordinate startet, sodass jede Wahl von c eine völlig andere Julia-Menge erzeugt.

Warum schärft eine höhere Iterationszahl die Grenze?

Punkte nahe der Grenze benötigen viele Schritte, bevor klar wird, ob sie entkommen. Eine niedrige Iterationsgrenze stoppt zu früh und ordnet langsam entkommende Punkte dem Inneren zu, was feine Fäden verwischt. Eine Erhöhung der Grenze gibt diesen Punkten mehr Gelegenheiten zu divergieren und enthüllt dünnere Ranken und tiefere Details.

Ist das Rendering mathematisch genau?

Die Iteration und der Entkommenstest folgen getreu dem Standard-Escape-Time-Algorithmus, sodass die gezeigte Struktur echt ist. Die Hauptbeschränkung ist die Präzision: Der Shader verwendet 32-Bit-Gleitkommazahlen, sodass bei extremen Zoomstufen Rundungsfehler das Bild irgendwann verpixeln lassen. Die Weichfärbungsformel ist eine Anzeigetechnik und ändert nicht, welche Punkte zur Menge gehören.

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