Startseite Akustik Akustische Levitation: Stehende Wellen & Strahlungskraft

🔊 Akustische Levitation: Stehende Wellen & Strahlungskraft

Interaktiver Simulator für akustische Levitation. Zwei gegenüberliegende Ultraschall-Transducer-Arrays erzeugen eine stehende Welle; beobachten Sie, wie sich Kügelchen an Druckknoten unter einem echten Gor'kov-Strahlungskraftmodell absetzen. Passen Sie Frequenz, Abstand, Größe und Dichte an.

Akustik2DMittel60 FPS
acoustic-levitation ↗ Eigenständig öffnen
ZIEHEN · SCROLLEN · KLICKEN — direkt im Simulationsfenster steuern.

Über diese Simulation

Dieses Werkzeug modelliert die akustische Levitation: Zwei gegenüberliegende Ultraschall-Transducer-Arrays senden kohärenten Schall aus und bilden eine stehende Welle mit Druckknoten im Abstand von genau einer halben Wellenlänge. Kleine, in das Feld gebrachte Kügelchen spüren einen realen, wenn auch vereinfachten Strahlungskraftgradienten, der aus dem Gor'kov-Potential abgeleitet ist — lassen Sie eines abseits eines Knotens los und beobachten Sie, wie es zum nächsten Knoten gezogen wird und dort gegen die Schwerkraft schwebt.

Häufig gestellte Fragen

Was hält das Kügelchen eigentlich in der Schwebe — ist es nur Schalldruck?

Nein — reiner Strahlungsdruck allein kann keine stabile Falle erzeugen. Die Falle entsteht durch die akustische Strahlungskraft, einen kleinen nichtlinearen (Effekt zweiter Ordnung), der durch das Gor'kov-Potential beschrieben wird und vom räumlichen Gradienten der zeitgemittelten Druck- und Geschwindigkeitsfelder abhängt.

Warum setzen sich Kügelchen an Druckknoten statt an Druckbäuchen ab?

Für ein Teilchen, das dichter und weniger kompressibel als die umgebende Luft ist — wie Polystyrolkügelchen oder Wassertropfen —, hat das Gor'kov-Potential sein Minimum am Druckknoten (der zugleich der Geschwindigkeitsbauch ist), sodass diese Stelle stabil ist.

Warum ist der Knotenabstand immer genau eine halbe Wellenlänge?

Zwei kohärente, entgegengesetzt laufende Wellen interferieren zu einer stehenden Welle, deren Druckamplitude alle λ/2 auf null fällt — dieser Abstand ergibt sich direkt aus der Interferenzbedingung und hängt nur von der Frequenz ab.

Warum ändert eine höhere Frequenz, wie viele Kügelchen ich einfangen kann?

Höhere Frequenz bedeutet kürzere Wellenlänge, sodass die Knotenebenen enger beieinander liegen und mehr davon in denselben Transducer-Abstand passen — mehr Knotenebenen bedeuten mehr unabhängige stabile Fallenplätze.

Ähnliche Simulationen