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🔊 Akustischer Diffusor

Visualisieren Sie, wie Schroeder-Diffusoren mit quadratischem Restsequenz-Profil (QRD) Schallwellen streuen. Erkunden Sie Spiegelreflexion vs. Diffusion, Absorptionskoeffizient und Raummodenreduktion.

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Über den akustischen Diffusor

Ein akustischer Diffusor ist eine Oberflächenbehandlung, die Schallenergie gleichmäßig in viele Richtungen streut, statt sie als einzelnen, spiegelartigen Strahl zu reflektieren. Der 1975 von Manfred Schroeder erfundene Quadratic-Residue-Diffusor (QRD) erreicht dies durch eine Reihe von Vertiefungen, deren Tiefen der quadratischen Restsequenz folgen: d(n) = λ·(n² mod N) / (2N), wobei N eine Primzahl und λ die Auslegungswellenlänge ist.

Wählen Sie ein Preset (Flache Wand, QRD-7, QRD-11 oder Hybrid) und passen Sie Frequenz, Anzahl der Vertiefungen, maximale Tiefe und Absorption an, um zu sehen, wie sich das Streumuster verändert. Der Diffusionskoeffizient d (0 = spiegelnd, 1 = perfekt diffus) wird live aktualisiert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Diffusor und einem Absorber?

Ein Absorber wandelt Schallenergie in Wärme um und verringert so den Gesamtschallpegel im Raum. Ein Diffusor verteilt Schallenergie räumlich um, ohne sie wesentlich zu verringern — er zerstört Flatterecho und stehende Wellen, während das Raumgefühl erhalten bleibt.

Warum muss die Anzahl der Vertiefungen N eine Primzahl sein?

Die quadratische Restsequenz {n² mod N} erzeugt nur dann N/2 + 1 unterschiedliche Tiefenwerte, wenn N eine Primzahl ist. Nicht-Primzahlen erzeugen wiederholte Tiefen, die bevorzugte Streurichtungen erzeugen — genau das, was ein Diffusor vermeiden soll.

Was ist die Auslegungsfrequenz eines QRD-Diffusors?

Die Auslegungsfrequenz f₀ ist jene Frequenz, bei der die tiefste Vertiefung genau eine halbe Wellenlänge misst: d_max = λ/2 = c/(2f₀). Der Diffusor arbeitet am besten zwischen f₀ und etwa dem 5- bis 6-fachen von f₀.

Was ist der Diffusionskoeffizient und wie wird er berechnet?

Der Diffusionskoeffizient d ist nach ISO 17497-2 definiert und auf den Bereich [0,1] normiert. Eine flache Wand mit Spiegelreflexion ergibt d ≈ 0, eine perfekte hemisphärische Streuung ergibt d = 1.

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